Ein spannendes Szenario gab es am 1. Oktober zu beüben. Ein Forstarbeiter war in den Wald aufgebrochen und bis zum Einbruch der Dunkelheit nicht zurückgekehrt. Besorgte Angehörige erstatteten eine Vermisstenanzeige und die Exekutive alarmierte die Rettungshundebrigade, die Drohneneinheit des Roten Kreuzes und die Feuerwehr für eine Suchaktion.
Der Angehörige wurde zum Aussehen und dem möglichen Aufenthaltsort im Wald des Vermissten im Wald befragt. Nach Einrichtung einer integrierten Einsatzleitung mit den Einsatzleitern aller Einsatzorganisation wurde festgelegt, die Suchaktion mit zwei aufeinanderfolgenden Flächensuchen und einer Wegsuche zu starten.
Vor Ort wurde eine Menschenkette mit den KameradInnen und den Hundeführern gebildet. Die Hunde durchsuchten dabei die Fläche vor der Menschenkette. Es ist eine schwierige Aufgabe, die Kommunikation und die Form der Menschenkette aufrecht zu halten. Erschwerend kam die Dunkelheit und das Unterholz hinzu.
Etwa 45 Minuten nach Übungsbeginn, konnte die vermisste Person von einem der Suchhunde lokalisiert und durch Verbellen angezeigt werden. Unsere treue Übungspuppe Tante Erika war unter einem Baumstamm eingeklemmt und musste befreit werden. Eine Viertelstunde nach Auffinden war Tante Erika befreit und die Mannschaften konnten zur Übungsnachbesprechung abrücken.
Bei der Übungsnachbesprechung wurde die Kommunikation und die Disziplin der Menschenkette positiv hervorgehoben. Lernfeld ist die nicht verwendete Wärmebildkamera in der Menschenkette.
Danke an die Grundbesitzer und die Jägerschaft, dass wir dieses Waldstück und die angrenzenden Wege benutzen durften und diese Übung dadurch möglich gemacht wurde. Ebenfalls möchten wir uns bei der Österreichischen Rettungshundebrigade, dem Roten Kreuz und der Exekutive für die Übungsbeteiligung und die professionelle Zusammenarbeit bedanken.
Medien © Freiwillige Feuerwehr Hofkirchen a.d. Trattnach














